…ist ein Alarmsignal, dass erheblich die Lebensqualität einschränkt.

Man ist todmüde, fällt ins Bett, es ist aber nicht dann doch nicht möglich zu schlafen,…
die Gedanken kreisen, man hört alle Geräusche rundherum, wie Knarren, Wind, ….

Der Schlaf stellt sich nicht ein.
Oder man schläft gut ein, wacht plötzlich in der Nacht auf und vorbei ist es mit dem erholsamen Schlaf…
Die Gedanken kreisen, kreisen…. man kann sie nicht loslassen…
Man dreht sich herum und herum, die Zeit vergeht, dann wieder nicht, man steht auf, geht wieder schlafen,..

Den ganzen Tag ist man dann müde, die Konzentration und die Reaktion lässt nach, die Leistungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig, man könnte überall einnicken,…
Dauert der Schlafmangel an, kann es zu körperlichen Erscheinungen kommen, wie verminderte Immunstärke, was wiederum zu Krankheiten führen kann,…

Der Teufelskreis hat begonnen. Ursachen können sehr vielfältig sein, Stress und psychische Belastungen stehen auf der Liste weit oben. Es gibt viele Möglichkeiten aus diesem unheilsamen Kreislauf auszusteigen, dabei ist es unterstützend mit ExpertenIn darüber zu reden und neue Ansätze zu suchen. Lebenskrisencoaching oder Psychotherapie ist eine Möglichkeit, diese unangenehme Lebensphase zu überwinden.

Etwa ein Drittel unseres Lebens schlafen wir. Schlaf dient nicht nur der körperlichen Regeneration, er ist auch für unser Wohlbefinden wichtig. Gesunder Schlaf besteht aus verschiedenen, sich abwechselnden Phasen, Einschlaf-, Tiefschlaf- und Remphase, danach die Aufwachphase. Diese Einheiten dauern ca. 90 Minuten. Die Phase, die uns die Haupterholung bringt, ist die Remphase, die nach ca 60 Minuten beginnt. Wenn aus verschiedensten Gründen zu wenige Remphasen während eines Schlafes stattfinden, ist man kaum ausgeschlafen. Dabei zeigt sich eine besondere Problematik der heutigen Zeit, die ständige Erreichbarkeit mittels Elektronik, die den Schlaf immer wieder unterbrechen kann. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Die Unterbrechung der Schlafphasen können aber auch durch Schlafstörungen entstehen.

Es ist nicht unwichtig, wie wir abends einschlafen und was wir während des Tages erlebt haben. Wir nehmen die Konflikte des Tages auch mit in den Schlaf und bauen sie manchmal auch weiter aus, oder in anderen Fällen finden wir sogar Lösungen. Die meisten Menschen brauchen ca. 8h Schlaf. Es ist auch ratsam vor 24h Schlafen zu gehen, da man sonst zu wenige Remphasen während des Schlafes hat.
Auch sollte der Raum so dunkel wie möglich sein, da das die Schlafhormonproduktion fördert.

Insomnien sind Schlafstörungen, bei der die Menschen nicht genug Schlaf bekommen und die Qualität des Schlafes ebenso nicht ausreichend ist. Dazu zählt Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen. Schlafrythmusstörungen sind Sörungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Kommt auch bei Schichtarbeitern oder nach Fernreisen vor. Parasomnien, wie Schlafwandeln oder Alpträume durch eine Überaktivierung des Nervensystems. Narkolepsie oder Schlafzwang stellt sich in einem Zuviel an Schlaf, der auch außerhalb der Hauptschlafzeit stattfindet, dar.

Ursachen

Körperliche Ursachen liegen nur bei etwa ca. 15 Prozent der Betroffenen vor, dies läßt sich durch ärztliche Untersuchungen feststellen. Meistens ist die Ursache einer Schlafstörung in einem chronisch erhöhtem körperlichen Anspannungsniveau zu finden. Für dieses gilt es die Ursache zu finden und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Schlafmangel führt zu Leistungsnachlass, Konzentrationsverlust, Erhöhung der Emotionalität, Suchtgefahr und in weiterer Folge zu sozialen und körperlichen Problemen.

Psychotherapie

Ursachenfindung stellt ein zentrales Thema der Therapie dar. Entspannungstraining und Ressourcenaktivierung sowie Aktivierung von neuen Routinemustern im Alltag sind ebenso unterstützend. Förderung einer gesunden Schlafumgebung und Schlafroutine, sowie das Erkennen von unheilsamen Gedankenmustern können auch Thema sein. Oft stecken unbewusste unheilsame Muster hinter den Schlafproblemen. Diese aufzudecken und die Entwicklung von neuen hilfreichen Mustern ist ein Zentrales Thema der Therapie. Kleine Hausübungen werden oft als Unterstützung einer schnelleren Heilung als hilfreich empfunden.